Bühnenbildner  ·  Kostümbildner  ·  Diplom-Designer
BuntesRepublik
Sofies Welt
Die 39 Stufen
Außer Kontrolle
Popcorn
Miss Sara Sampson
Ein endloser Film über Zeit

Content on this page requires a newer version of Adobe Flash Player.

Get Adobe Flash player

Content on this page requires a newer version of Adobe Flash Player.

Get Adobe Flash player

Der Film „Ein endloser Film über Zeit“ ist 1993 als Di­plom­ar­beit im Studiengang Kom­mu­ni­ka­tions-Design der Fach­hoch­schule Würzburg-Schwein­furt ent­stan­den.
Die Arbeit verbindet die cha­rak­te­ristische Qualität eines Fil­mes, durch Bewegung Zeit­ab­läufe darzustellen, mit der­je­ni­gen der Fotografie, Mo­men­te zu fixieren. Es wird eine räum­li­che Be­we­gung ge­zeigt, die jedoch aus Ein­zel­auf­nah­men ein und des­sel­ben Mo­men­tes be­steht *. Der Zuschauer er­lebt auf die­se Wei­se eine Me­ta­ebene der Zeit.
Diese Idee wurde später un-
ter anderem in dem 1999 er­schie­nen­en Science-Fic­tion-Film „Matrix“ zur Dar­stel­lung über­mensch­lich­er Fä­hig­kei­ten ver­wen­det und hat dadurch eine gewisse Be­rühmt­heit erlangt.
Dass dabei dem Dar­stel­lungs­prin­zip an sich eine be­son­dere Be­deu­tung zu­kam, zeigt sich z. B., wenn im 2001 er­schie­nen­en Ani­ma­tions­film „Shrek“ eine ent­spre­chende Szene aus „Matrix“ zitiert wird. Be­son­ders witzig ist an diesem Beispiel, dass die rein digital erzeugten Cha­rak­te­re in „Shrek“ ohnehin keinen phy­si­ka­li­schen Ge­setz­mä­ßig-
kei­ten un­ter­lie­gen und die ent­spre­chen­de Szene aus „Matrix“ auf diese Weise herr­lich persifliert wird.
Ich habe seit 1993 den „Endlosen Film über Zeit“ auf mehreren in­ter­na­tio­na­len Film­fes­ti­vals gezeigt. Ge­sprä­che mit Publikum und Fach­leu­ten, die meinen Film ge­se­hen ha­ben, sowie ei­ge­ne Re­cher­chen, ge­stat­ten mir den Schluss, dass ich der Erste war, der Auf­nah­men mit dieser, in der Fach­li­te­ra­tur inzwischen als „Freeze Moment“ be­zeich­ne­ten, Tech­nik gemacht hat.
*Ausführlichere Beschreibung dieser Aufnahmetechnik in „Das große Buch Premiere 6.5“